Mittwoch, 30. September 2009

als ich vergaß, den Sockenwoll-Koffer wieder zu schließen ...



Ich bin schon froh, dass nicht Coffee auf die Idee gekommen ist.
Mikesch passt doch besser rein ...

Dienstag, 29. September 2009

Sonntag, 27. September 2009

Bevor der Sommer ganz verschwindet ...



waren wir noch einmal am Strand ...

'You're pregnant,' he told her. 'But they transferred the wrong embryo.'

Schöne neue Welt ...
Ist es ein Zeichen des Alters, wenn man angesichts dieser neumodischen Schreckensmöglichkeiten zuckt und ungläubig den Kopf schüttelt?

Ich stelle mir vor, das Telefon klingelt und mein Frauenarzt teilt mir mit, dass da übrigens eine andere Frau mit meinem Baby schwanger ist und es mir aber in 7 Monaten übergibt.
*kreisch*

Hahaha ...
Wie erzählte ich das meinem Ex-Mann?
Und seiner Freundin?
Hm, und wie drehte ich ihnen das Baby an ohne herzlos zu wirken?

Gruselig

Ich bin sehr froh, dass ich sehr sicher weiß, wo meine befruchteten Eier sich so herumtreiben ...

Häkelblüten


Lange nicht getan:
gehäkelt

Ich glaube, wir Strickerinnen stehen dem Häkeln mit der Einstellung gegenüber, die Jogger zu Nordic Walkern haben.

Und nein, ich verrate noch nicht ganz, was ich da treibe und weshalb :)

Samstag, 26. September 2009

Nicht aufregend, aber bunt und warm!



Aber es ist wieder so, dass mir das Knäul fast besser gefällt, als die fertigen Strümpfe.
(und viel besser, als ein halb fertiges Paar Strümpfe ;-)
Gestrickt ist übrigens kein Patent-, sondern einfaches rechts links Muster, bei dem in einer Reihe immer 3 re, 1 li, 1 re, 1 li - und von vorne
und in der 2. Reihe mit 1 li begonnen wird und dann immer 1 re, 2 li und von vorne
immer wiederholen und es sieht aus wie Halbpatent.

Sex and the City 2

Ist es nicht traurig?
Es gibt tatsächlich noch eine Fortsetzung!

Als die erfolgreiche Serie eingestellt wurde, dachte ich schon, dass leider eine Staffel zuviel gedreht worden war, denn in der letzten Staffel wurden aus 4 toughen New Yorkerinnen allesamt panische Frauen, die sich lieber auf faule Kompromisse und halbherzige Beziehungen einließen, als Single zu bleiben.

Im Spielfilm nach der Serie, lässt Mr. Big Carrie allein vorm Altar stehen und es wird uns dann noch als Happyend vorgesetzt, dass sie ihn am Ende nach all den Demütigungen heiratet.
Wah!

Wie es nun weitergeht?
Mr. Big geht im 2. Spielfilm fremd und Carrie ist schwanger.
Mami mit 44.
Dafür haben diese Gehhilfen vorne ein Körbchen: damit Spätgebärdende dort ihre Erstgeborenen mit sich herumtragen können ...
Samantha ist immerhin schon Mitte 50 und wenn ich überlege, wer die großen Werbepartner des zweiten Teils werden, sehe ich spontan einen Treppenlift und Tena Lady vor mir.
Mir ist schon bewusst, dass ich da über meine nahezu eigene Altersklasse ablästere, aber ich bin nur so boshaft, weil meine Heldinnen durch so unsäglich blöde Drebücher in so dämliche Rollen gezwängt werden.
Wäre es nach mir gegangen, hätte Sex and the City nach der vorletzten Staffel geendet und ich mich ewig geärgert, dass nicht weitergedreht wurde.
Das hätte entschieden mehr Stil und Würde gehabt.

Was mich aber so richtig, richtig, richtig fertigmacht ist, dass ich auch Sex and the City 2, 3 und 4 gucken werde.
Bis hin zu Carries Großmutterjahre ... wie beim Trotzkopf

Freitag, 25. September 2009

die linken Millionäre



Wahlplakate gucken, kann Spaß machen.
Die Linken (uns, wenn wir sie lassen ...) zB locken derzeit mit:
Reichtum für alle
Und wer jetzt grübelt, wie das denn finanziert werden soll,
findet die Antwort wahlweise in:
Reichtum besteuern!
und
Millionäre zur Kasse


Hier kann man gucken, wie Herr Lafontaine wohnt.
Wer die Linken wählt, hat bald auch so eine Villa - oder sogar eine gaaaaaaaaanz tolle Mauer.

Sonntag, 20. September 2009

my brandnew Spam ...

Na, die Leute vom Focus werden sich freuen, denn sie müssen für die neueste Spam-Welle herhalten.
Die Mailboxen werden geflutet mit Mails einer "Focus Redakteurin", die sich für eine versehentlich verschickte Mail entschuldigt.
Praktischer Weise schickt sie die versehentlich an mich (und vermutlich viele andere) versandte Mail gleich noch einmal mit.
Und siehe da:

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine letzte Mail war nicht für Sie bestimmt.
Hatte mich in der Mailadresse völlig vertan.

Ich bitte meine Belästigung vielmals zu entschuldigen.

Freundlichst
Nicole Degener



Von: Redaktion Focus mailto:nicoledegener@aol.com
Betreff: Hinweis an die Redaktionsleitung
Wichtigkeit: Hoch
Vertraulichkeit: Persönlich



Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bitte schaut Euch doch einmal diese Webseite an:

www.xxx.org

Die Firma produziert diese Geräte selbst. Eine sehr interessante Idee. Wir sollten auf jeden Fall einen Artikel darüber schreiben, zumal diese Geräte inzwischen in Deutschland eingesetzt werden.

Bin rechtzeitig zur Redaktionsbesprechung zurück im Büro, wenn der Flieger nicht wieder Verspätung hat.

Freundlichst
Nicole Degener




Ist das plump ...
Ich frage mich, ob wirklich irgendwer dies für eine irrtümlich versandte Mail und somit hochinteressante Info hält.

fertiger Fächerschal


an unwilligem Model
vor männlichem Interessenten
und Rathaus

Labis


Wir finden, sie passen gut zueinander.
Sie finden das auch.

Samstag, 19. September 2009

Füße mit Meeresblick


Gestern hatten meine Füße noch einmal sonnige Aussichten aufs Meer.
Eine Freundin hatte mir erzählt, dass man hier in meinem neuen Dörfli einfach in die Bahn steigen, bis Husum fahren, dort umsteigen und dann auf Sylt ankommen kann.
Und genau das taten wir.
Das Ganze samt Rückfahrt kostet nur 6,- Euro, wenn man zu fünft fährt.
(und genau das taten wir)
Ok, ich bin jetzt kein Sylt-Kenner, denn wir stiegen in Westerland aus, und gingen die Einkaufsstraße bis zum Wasser entlang.
Mir sind Strände eher suspekt, an die eine Einkaufsstraße führt, aber es ist September.
Wer weiß, wieviele sonnige Strandtage man in diesem Jahr (oder diesem Leben ...) noch hat und nicht immer ist der Weg das Ziel. Gelegentlich ist das Ziel das Ziel.
Und sandig und sonnig.

Und wenn Einkaufsstraßen ans Ziel führen, auch unfreiwillig komisch.


Ich bin nicht sicher, ob ich mein Herz an Sylt verloren habe, aber nett war es auf jeden Fall.

Mittwoch, 16. September 2009

Fuchsbandwürmer

Wer hat die eigentlich erfunden?
Kaum erwähne ich, dass ich im Wald Brombeeren mampfe, füllt sich meine Mailbox mit dringenden Warnungen vor Fuchbandwürmern.
Vergessen sind die in Brombeeren vorhandenen Vitamine und sonstige gesunde Brombeer-Inhaltstoffe, denn der Fuchsbandwurm könnte mittels Fuchs-Verdauungsprodukt auf jeder Brombeere auf mich warten.
Und ich brauche auch gar nicht mit dem Argument aufwarten, dass ich mich eh nicht gerne bücke und daher nur in unbelasteten Höhen pflücke, denn es könnte ja auch sein, dass ein Vogel etwas gegessen hat, worauf zuvor ein Fuchs kackte wenn der Vogel jetzt auch ... und damit eine Brombeere trifft, werde ich krank.
Bestimmt.
Einfrieren schützt auch nicht vor dem Bandwurm - man muss die Brombeeren zwingend bei 70° kochen, bevor man sie verzehrt.
Ja, weiß ich.
Aber sagen wir es so:
ich glaube einfach nicht an den Fuchsbandwurm.
So wenig wie an die Schweinegrippe.
(und "die Linke")
Ich meide ESL-Milch und kaufe fair gehandelten Kaffee.
Das muss reichen.

Da das Brombeerangebot aber immer knapper wird, möchte ich Euch keinesfalls davon abhalten, die Brombeeren da draußen für mich hängen zu lassen :)

Spätsommer

Träge bin ich.
Spätsommerlich friedfertig futtere ich derzeit immer abwechselnd die seltener werdenden Brombeeren und täglich üppiger fallenden Bucheckern.
Werfe Coffees Dummy um mich und schweige über Privates.

Ällebätsch :)

Dienstag, 15. September 2009

Der Blick aus meinem Bürofenster


Da liegen sie wieder, meine friedlich kauenden Tages-Begleiter.
Kühe sind übrigens sehr neugierige und anhängliche Tiere, die den Nachbarn meine Bürozeiten signalisieren, denn wo ich bin, da wollen auch sie sein.
Wenn ich nachher in die Küche gehe, werden sie sich nach und nach mühsam erheben und ein Fenster weiterwandern.
Mit einem Blick, der uns zu Fisch und Gemüse greifen lässt.
Weit wirkungsvoller, als 2 Nackte im Schuhkarton :)

Und nein, sie gehören nicht uns und heißen auch nicht wirklich Agathe, Heidy und Ingrid ... *duck*

wie man in den Wald (bzw meine Mailbox) ...

> hallo ...ich kann im forum nicht schreiben....????

hallo ... doch!!!!

--
http://www.hausfrauenseite.de - die freche Frauenseite
http://www.hochzeitsseite.de - unsere Hochzeitsseite
http://www.diaeten-sind-doof.de - die etwas andere Diätseite

Montag, 14. September 2009

Macht Ihr Schuh muh?

Ich weiß nicht ... vermutlich bin ich kein guter Mensch, aber in letzter Zeit pruste ich immer los, wenn mir eine neue Peta Pressemitteilung in die Mailbox schneit.
Deren Aktionen, uns Verbraucher wachzurütteln, gehen bei mir irgendwie daneben.

Peta-Aktionen wirken auf mich allesamt irgendwie sexistisch, jugendwahnsinnig und vollkommen überspannt.
Als vollreif faltige Matrone fühle ich mich persönlich von zwei jungen Nymphen im Schuhkarton nicht halb so angesprochen wie mittelalte Männer.

Ok, ok, hier die PM
Vielleicht rüttelt sie Euch ja wach und künftig tragt Ihr nur noch Schuhe, die nicht muh, sondern wau wau machen ...



Düsseldorfer Tierschützer protestierten gegen Lederprodukte

Düsseldorf, 14. September 2009 – Anlässlich der internationalen Schuhmesse in Düsseldorf protestierten Tierschützer am Freitag gegen Tierquälerei in der Lederbranche. In einem überdimensionalen Schuhkarton lagen zwei nackte, blutverschmierte Aktivistinnen der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. Eine weitere Freiwillige im lebensgroßen Kuhkostüm fragte: „Macht Ihr Schuh muhhh?“ Passanten erhielten Infomaterial zum Tierleid in der Lederproduktion und wurden zum Kauf lederfreien Alternativen aufgefordert.


„Besonders Frauen lieben Schuhe! Allerdings sollte diese Passion nicht auf der Ausbeutung von Tieren basieren“, findet Kampagnenleiterin Tanja Wiemann von PETA. Die Tierschützerin plädiert für schicke Schuhmode aus Leinen oder Lederimitat. Kunstleder verhindere nicht nur Tierleid, es ist auch langlebiger und weniger empfindlich. „Echtes Leder ist nicht nur out, sondern schadet auch noch Umwelt und Gesundheit!“, warnt Wiemann. Um die Verwesung der Tierhäute zu verhindern, werden bei der Lederverarbeitung zahlreiche Chemikalien benutzt, die hochgradig umweltschädlich sind, häufig Allergien auslösen und sogar das Krebsrisiko erhöhen. Tiere, die schließlich als Tasche, Schuh oder Gürtel enden, müssen die gesamte Bandbreite der Qualen in der Massentierhaltung erleiden. Durch die Fließbandarbeit in modernen Schlachthöfen würden die Arbeiter viele Tiere ohne Betäubung töten. Jeder Lederneukauf trägt zudem zum wirtschaftlichen Gewinn von Schlachthäusern bei. Um das immense Leid in der Lederbranche zu verhindern, fordert PETA die Menschen zu einem tierfreien Konsumverhalten auf.


(ob es wohl einfach war, eine Freiwillige für das Kuhkostüm zu finden?)

Liebe auf den ersten Biss

Glücklicherweise hielt er jetzt den Mund, denn sie wollte ihn wirklich nur ungern ersticken, solange er noch Geld hatte.
aus Liebe auf den ersten Biss von Christopher Moore

halber Fächerschal


Gerade habe ich das erste Teil mit 190 Maschen abgestrickt und beim Vergleich mit dem Original festgestellt, dass ich gepatzt habe, denn ich habe nur bei jeder zweiten Rippe zugenommen, während es mir scheint, dass im Original in jeder Rippe zugenommen wird.
Allerdings gefällt mir mein Resultat mit den beiden unterschiedlichen Seiten recht gut und so wie sie dort liegen, drängen sich rüschige Pulswärmer dazu nahezu auf.
Ich glaube aber nicht, dass ich sie ernsthaft stricken werde, denn bei dem Gedanken kommt mir gleichzeitig ein frisch getrimmter Pudel in den Sinn.
Ich glaube, ein fertiger Fächerschal ist genug - passende Armstulpen könnten tatsächlich pudelig wirken.

Sonntag, 13. September 2009

Fächer-Schal


So brav beendet habe ich die ganzen Pulswärmer ja nur um besten Gewissens mit der frisch erbeuteten Wolle aus Molfsee loslegen zu können.
Ein geeignetes Projekt scheint mir der Fächerschal zu sein, den ich bei Ravelry gefunden habe.
Leider nur ist es mir nicht gelungen, die Anleitung bei der Designerin zu erwerben.
Kurzes Schmökern bei den Blogeinträgen anderer deutscher Strickerinnen ergab, dass diese auch daran gescheitert sind und frei improvisiert haben.
Das versuche ich jetzt auch.
Zuerst einmal habe ich meinen Hals minutiös vermessen und dann mit 38 Maschen im 2 rechts, 2 links Modus losgelegt.

More to come ...

verschollener Frosch ...



Gestern ergab es sich, dass mir einfiel, dass ich auf dem Weihnachtsmarkt in Lübeck - in der Petri-Kirche - doch an einem Knäuel “meines Grüns” nicht vorbeigekommen bin.
Was war daraus nur geworden?
Ich suchte und fand …
Ich hatte ein Paar Pulswärmer damit begonnen und fast beendet, als mir auffiel, dass ich beim 2. Pulswärmer den Mustersatz innen auf die Handfläche gestrickt hatte, statt nach außen.
Da ich nicht gerne auftrenne, hatte ich - wie das so ist - ein paar andere Projekte gestrickt und dieses völlig vergessen.
Gestern habe ich es kurzentschlossen so beendet wie es ist und finde es eigentlich ganz witzig.
Eine Anleitung gibt es nicht, da ich mir das Muster beim Stricken ausgedacht hatte.

Herbststreifen-Pulswärmer




Unspektakulär, aber fertig :)
Bei meiner Vorliebe für Pullis mit Dreiviertelärmeln brauche ich in den kalt-matschigen Jahreszeiten, die hier ja eindeutig in der Mehrheit sind, immer eine große Auswahl an Pulswärmern, die dann meine Handgelenke wärmen und mehr oder weniger dekorativ aus den Ärmeln blitzen.

Samstag, 12. September 2009

Donnerstag, 10. September 2009

Neuer PETA-Spot "Cruelty Doesn't Fly" zu sexy für TV


Unter diesem Titel flatterte eine Pressemitteilung in meine Mailbox und ich habe mir das skandalöse Werk gleich mal angeschaut.
Ähm ...
Das hätte ich auch abgelehnt.
Nicht, weil es zu sexy ist, sondern zu überdreht.
Aber guckt selbst: >> Klick <<

Mittwoch, 9. September 2009

ein Tag am Strand




Als ich heute Morgen meine Ananas-Quarkspeise eingebaut hatte und mich dem Hackfleisch-Gemüse-Auflauf mit Yufka-Teigblättern zuwenden wollte, blinzelte die Sonne in mein Büro und mir fiel auf, dass ich beiden Kindern Geld für ein Mittagessen in der Schule geben musste.
Oh, seltenes Übereintreffen: in diesem Halbjahr haben beide einen langen Mittwoch.
Oh, Rabenmutter, die ich bin: mein Mitleid ist echt, aber irgendwo dahinter lächle ich.
So auch heute.
Der Hackfleisch-Gemüse-Auflauf mit Yufka-Teigblättern kommt erst morgen, denn ich klappte den Laptop zu, stopfte Coffee, ein Buch, ein Handtuch und Strickzeug ins Auto und fuhr zielstrebig an die Nordsee, wo ich dann stundenlang mit Coffee durch die warmen Wellen hopste.