Donnerstag, 26. Januar 2012

Coffeetime ... mit Fasan

Meine biologische Uhr tickt nicht, meine biologische Uhr scheppert.
Dieses Foto habe ich hier von meinem Laptop aus geschossen - der Fasanen-Schlafbaum steht auf der Terrasse.
Und wann immer meine Fasane sich für die Nacht zurückziehen, habe ich neben mir eine Katze auf dem Kratzbaum und vor mir eine Katze mit auf der Eckbank, die in diesem Spektakel allabendlich wohl die Katzenversion von "Das perfekte Dinner" sehen.
Nach dem Hahn - siehe Bild - kommen noch ca 6 Hennen - und bis die alle im Baum gelandet sind, vergeht einige Zeit und stürzen einige Äste ab.
Gegenüber in der Tanne wohnt noch ein Fasan mit heute ca 3 Hennen.
Wir sprechen uns wohl als Fasanen-Herberge rum ...
Herrliche Viecher - saukomisch.
Ein Fasan zwitschert nicht, klingt auch nicht wie ein Huhn, sondern scheppert.
Hier hört man das Geräusch recht häufig, wenn man durch die Felder geht und die Fasane scheppernd wegrennen. Oder aber unser Fasanen-Hahn seine Mädels auffordert zu ihm in den Baum zu kommen.
Ich mag den Kerl ...


... und wenn es in unserem Baum scheppert, ist eindeutig Zeit für einen Kaffee :)

Mittwoch, 25. Januar 2012

Mami, darf ich fahren?

Ui, sage ich nur ...
Ich habe einen neuen Lebensabschnitt erreicht.
Das war mir gestern noch gar nicht so klar, als ich meiner Tochter zum Führerschein gratulierte.
Als wir heute in Rendsburg unsere Einkäufe ins Auto räumten, meinte sie dann:
Mami, darf ich fahren?
Ich lachte herzlich, bis mir aufging, dass das ihr voller Ernst war.
Ich habe meinen Führerschein dabei!

Mein Väterchen hatte sich mal blöd verletzt und so kam er in den Genuss meiner Fahrkünste, da ich ihn als Führerscheinfrischling dann prompt einen Monat lang zur Firma gefahren habe.
Ach, es war so niedlich, wie er sich so ganz nebenbei mit der rechten Hand immer oben an dem Griff festhielt und mit der linken Hand ins Wedeln geriet, wenn ihm irgendwas "knapp" erschien.
Ja, selbst schuld, denn beim ersten Mal hatte er mich nach so einer Verkehrsverengung veräppelt, er habe gedacht, ich wolle dort parken, weil ich doch recht vorsichtig gefahren war.
Am nächsten Tag bin ich dort mit unvermindertem Tempo drüber gehoppelt und da klammerte er sich nicht nur mit beiden Händen an den Griff, sondern bremste auch noch kräftig - hätte er jedenfalls, wenn auf der Beifahrerseite eine Bremse gewesen wäre.
Hach ja ...
Wie bei modernen Ritterspielen habe ich ihn dann täglich mit dieser Stelle gequält und fand mich echt witzig.

Ich habe also nicht geklammert.
Jedenfalls nicht mit den Händen.
Die hatte ich ganz locker und entspannt in meinen Bauch gekrallt.
Michaela fuhr ganz ruhig und ließ sich von den Autofahrern hinter uns nicht weiter beeindrucken, die evtl. etwas schneller fahren wollten.
An ihr lag mein Bungee-Jumping aus der Achterbahn Gefühl nicht.
Es war mehr so meine Psyche, die mir plötzlich Babypopo auf Wickelkommode vor mein inneres Auge schaltete. Hach, was hat mein Baby immer gekichert, wenn man einen Pustekuss in den Bauchnabel blubberte ...
Wah! Das ist doch noch gar nicht so lange her!
Oh, oh, ob sie weiß, dass da vorne eine Kurve kommt?
Ob sie nicht doch mal runterschalten möchte?
Soll Sprit sparen, dieses Fahren im hohen Gang.
Fühlt sich aber falsch an.
Der ganze Beifahrersitz fühlt sich falsch an!
Ich merkte, wie ich bremste. Da, wo keine Bremse ist.
Und einmal "uite" ich dann doch und grübelte, ist es die Sitzheizung oder leicht panische Inkontinenz? (Es war die Sitzheizung)
Doch, das Kind fuhr gut.
Halt nein, die Anfängerin unter den Erwachsenen ...
Es ist der Beifahrersitz.
Vermutlich ist er einfach ganz anders geformt, als der Fahrersitz.
Irgendwie schleudersitziger?
Ich fand, meine Tochter machte das Klasse mit dem Fahren.
Und ich machte das Klasse mit dem Beifahren.
Also fürs erste Mal ...
... dass ich doch geklammert hatte, merkte ich, nachdem sie vorbildlich in Parkposition mein Lenkradschloss einklacken ließ.
Ich merkte in dem Moment, dass ich wohl die ganze Zeit sehr vorbildlich Rückbildungsgymnastik betrieben hatte ...
Ihr wisst schon, diese Übung in Sachen Stärkung des Beckenbodens ... haha - noch ein paar Wochen und dem Thema Alters-Inkontinenz ist auf ewig vorgebeugt ...

Freitag, 20. Januar 2012

Keinen Dreck in meinen Briefkasten! Ich bekomme am 23.06.2012 keine Bild!

Bah, das Haus Springer lässt sich gerade wieder mal einen Gag einfallen, der auf mich den Charme einer Massenvergewaltigung hat ...
Meine Springer-Phobie ist wohl allgemein bekannt und Leute mit Phobie reagieren gerne mal etwas heftiger.

Hier http://www.axelspringer-mediapilot.de/dl/424150/BILD_fuer_ALLE_2012.pdf
kündigt Springer an:

Ich habe einen dicken "Keine Werbung!"-Aufkleber auf meinem Briefkasten, der mich vor diesem Sondermüll in meinem Briefkasten aber nicht rettet, wie ich hier gelesen habe.

Also werde ich Springer jetzt wohl informieren, dass sie ihr Pdf abändern müssen.
41 Mio Haushalte minus meinem.
Weder möchte ich das Drecksblatt ungebeten bekommen, noch ein Argument sein, in diesem Drecksblatt zu werben!

Die Bild vermarktet jetzt schon kräftig Werbung in diesem Zwangsblatt und führt uns "Werbeverweigerer" explizit auf.
Höre nur ich ein "Ätsch!"?

Wer sich im Bildblog mal die Auflagenentwicklung von dem Dreck anschaut, der ahnt, wie es zu der Idee der Zwangs-Bild kam ...

Donnerstag, 19. Januar 2012

Vor meinem Fenster

Ich mag die Fasane ... und wenn sie in der Dämmerung beginnen, sich zur Nacht in unseren Baum zurückzuziehen, finde ich das spannender als Kino :)

Mittwoch, 18. Januar 2012

der Medien-Pranger

Ich frage mich, welchen Informationswert der Name des Kapitäns hat, der die Costa Concordia versenkt hat.
Es gibt Gesetze und Gerichte, die sich irgendwann mit dem Mist auseinandersetzen müssen, den er da wohl gebaut hat. Es wird ein Urteil, vermutlich eine Strafe geben.
Nicht, dass ich viel davon verstehe, aber seine Karriere dürfte beendet sein.
Es geht also eher nicht darum, mich als potentiellen Urlauber vor dem Schicksal zu bewahren, irrtümlich auf einem Schiff mitzufahren, das er dann auf den nächsten Felsen setzt.
Aber weshalb dann zeigen uns die Medien seit Tagen ganz genau sein Gesicht und erfinden so drollige Namen für ihn?
Capitano dilettante, so die neueste Schlagzeile des Spiegels.
Also, Herr Fabian Reinbold nennt ihn so.
Wobei der Name natürlich Quatsch ist, denn der Kapitän war weder Anfänger, noch Laie, noch Amateur.
Der Dilettant übt eine Sache um ihrer selbst willen aus, also aus privatem Interesse oder zum Vergnügen. (meint Wikipedia)
Also einfach nur eine sinnlose Überschrift, mit der wir - hm, informiert, unterhalten - aufgehetzt werden?
Als Journalist macht der Mann seinen Job da nicht unbedingt besser, als der Kapitän den seinen gemacht hat.
Ich fühle mich nicht informiert, sondern bekomme das eklige Gefühl dabei zuzusehen, wie jemand, der eh schon am Boden liegt, noch mit Spott und Häme überzogen und an den Medienpranger gestellt wird.
Eklig.

Sonntag, 15. Januar 2012

Könnte mein Kater sprechen ...

... würde er mich evtl. ermuntern, den nächsten Katzenkorb etwas größer zu stricken ...

Donnerstag, 12. Januar 2012

mein bekloppter Hund ...

Ist es nicht schön, wenn man gerade frisch Staub gesaugt hat,
in Ruhe arbeitet, der Postbote klingelt und der Flur dann so aussieht:



???

Wenn ein Werbebanner mal abschreckt ...

Derzeit läuft ein Banner auf meinen Seiten - keine Ahnung für wen da geworben wird - das wohl eher von Diäten abschreckt, als einen zum Magerwahn verlockt,
denn ganz ehrlich:




mit 16 Kilo mehr auf den Rippen, war Patricia deutlisch hübscher,
wirkte selbstbewusster und gesünder.

meine bekloppte Katze

Das ist Sushi auf ihrem derzeitigen Lieblingsplatz:




Mitten im Chaos auf dem Schreibtisch.
(und das ist nicht mein Laptop - das ramponierte Teil gehört meinem Sohn)

Sushi findet man derzeit immer entweder dort,
oder oben auf dem Drucker drauf
oder in dem Regalfach mit meinen Steuerunterlagen.

Sie spinnt ...

Früher lag sie gerne im Ablagekörbchen, aber das ist nun eine fest geschlossene Blechdose, da sie mir mit ihren Pfoten überall Abdrücke drauf trampelte ...

Montag, 9. Januar 2012

Fehlkauf

Nein, auch mit 2 Jahren hat Knut noch nicht die Reife,
sein Körbchen nicht aufzufressen ...

argh!