Dienstag, 15. November 2011

nur noch 3 Schubladen

Ach je, er wird mir fehlen, mein Schubladenschrank, denn die kleinen Dinger sind doch erstaunlich schnell durchsortiert.
In der Schublade des Tages fand ich Plastiktüten, die ich zum Verstricken aufgehoben hatte.
Mittlerweile weiß ich, welche sich gut verstricken lassen und welche zu steif und störrisch über die Nadeln und durch die Hände holpern.
Diese habe ich dann gleich entsorgt, während ich die perfekten Strick-Tüten dann schlicht in die Schublade zurücksortierte.
Diese Tütenstrickerei macht schlicht Spaß und die Tasche meiner Schwester lebt noch und wird benutzt.

die hier :)
Die habe ich nach diesem Strickmuster gestrickt, weil ich an dem Gag nicht vorbeikam, eine Tasche, die Tüten ersetzen soll aus Tüten zu stricken.

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Gestern war dann auch Post-Tag, was Ebay anging.
Ich habe aus der ersten Runde gelernt und gebe nun doch Portokosten an, denn bei einem Buch habe ich draufgezahlt:
Umschlag und Porto waren höher als der Verkaufserlös.
Jetzt verlange ich für Briefe 2,- und Päckchen 4,- Euro.
Ich bin kein Fan zerfetzter Umschläge und versende Bücher daher in neuen Pappumschlägen.
Das einmalige Draufzahlen beißt mich nicht - das Buch gelang in interessierte Hände und das bisschen Verlust hat dann der Vorhang wieder reingeholt, der in allerletzter Sekunde dann doch keine 1,- Euro Auktion wurde, sondern noch über die 20,- Euro Grenze flutschte.
Ich denke nicht darüber nach, was er wohl ursprünglich mal gekostet haben wird.
Als ich ihn geschenkt bekam, hat es mich aufrichtig gefreut.
Wunderschöne Farbe, Muster, Material - ich war sehr zuversichtlich einen würdigen Platz für ihn zu finden, aber er schaffte es nie aus dem Schrank heraus.
Jetzt habe ich mehr Platz im Regal, der Vorhang hoffentlich endlich einen würdigen Platz und eine Frau die Freude darüber, ihn so günstig ersteigert zu haben.
Ha! Und Ebay noch Gebühren und die Post Porto.
Entrümpeln ist DER Weg, sehr viele Menschen (und Vorhänge) sehr glücklich zu machen :)

Dazu kommt, dass ich ja allen albernen kleinen Online-Spielchen abgeschworen habe.
Keine kleinen Monster mehr, keine Blumen, keine Gärten, keine Aquarien, keine Städte, keine Vampirkriege, Schatzinseln - wann immer ich zu einem Spiel eingeladen werde, blocke ich umgehend weitere Meldungen zu diesem Spiel, denn ich bin ein verdammter Pedant und habe nun wirklich zuviel am Hals, als dass ich mir ein "oh, Hölle, ich muss die virtuelle Pizza vom virtuellen Ofen meines virtuellen Cafes holen!" leisten könnte.
Aber gelegentlich gucken, wo meine ganzen Wollknäule jetzt gerade preislich liegen und von wievielen Beobachtern sie beobachtet werden ... das ist ja ... nicht albern, sondern Business :)

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