Mittwoch, 9. November 2011

Ein Tag an der Costa Trava ...

Herbst ist es und es zieht mich nach Lübeck.
Schon allein, weil ich meine Kette dort im Sommer zur Reparatur gebracht hatte und sie langsam mal vermisste.
In der Hüxstraße in Lübeck gibt es Juweliere, die einem einen kaputten Verschluss reparieren, statt einem unbedingt einen neuen, aber absolut nicht zur Kette passenden Verschluss andrehen zu wollen. Herrlich!
Ich bin echt glücklich.
Und wenn ich "meine Kette" schreibe, meine ich "meine Kette".
Ich habe tatsächlich nur eine, die ich dafür aber auch seit fast 20 Jahren trage - bis der Verschluss kaputt ging, als ich mit Oliver gerade in Bremen den Dom heraufkletterte.
Statt mich zu ärgern, dass sie kaputt ging, freute ich mich unbändig, dass ich dies rechtzeitig bemerkt hatte, denn sonst wäre sie schlicht weg gewesen.

Egal - gestern waren wir also in Lübeck und ich traute meinen Augen kaum, als wir über die kleine Brücke über die Trave gingen.
Die Sache mit den Liebesschlössern ist ansteckend:


Call me Spaßbremse, aber die Idee, Liebe irgendwo anketten zu wollen, führt weiterhin zu einer kunstvoll gekräuselten Augenbraue in meinem Antlitz.

Viel besser gefällt mir da die sich ebenenfalls verbreitende Idee des Guerilla Knittings - hier in Lübeck zB an einigen Fahrradständern:

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