Sonntag, 20. Februar 2011

Kokowääh - mit üblem Bockmist

Till Schweiger hat es gruselig raus, echte Scheißfilme zu drehen,
die man überraschend gerne anschaut.
Schöne Bilder und Menschen und alles ist so märchenhaft schön.
Was mir bei Kokowääh aber bei aller guten Unterhaltung und Freude an Märchen den Spaß verdirbt, ist dass Herr Schweiger einerseits ganz erboster Papa gegen Sexualstraftäter wettert und in Kokowääh aber einen gruseligen Stalker-Auftritt als hochromantisches Stilmittel einsetzt.

Also: Frau erfährt, dass ihr Freund vor 8 Jahren ungeschützten Sex mit einer anderen Frau hatte und möchte verständlicherweise allein sein.
Sie formuliert das auch verständlich und als er dennoch bei ihr Sturm klingelt, öffnet sie nicht.
Daraufhin dringt er in ihren Garten ein und steht - schaurig genug - plötzlich vor ihrer Terassentür.
Sie schreit wieder sehr verständlich, dass er verschwinden soll - daraufhin schlägt er mit der Faust die Terassentür ein und dringt mit blutender Hand in ihr Wohnzimmer ein.
Und das ist dann romantisch - ein Zeichen wie ernst es ihm mit ihr ist.

So, Jungs, nun mal ganz deutlich:
das funktioniert nur im Film.
In meiner Wirklichkeit, käme als nächstes die Polizei und die blutende Hand wäre noch das geringste Problem.
Ich könnte Ärger wegen überzogener Notwehr oder so bekommen ...

1 Kommentar:

  1. Was ein Glück, dass ich ins 2. OG ziehe... Wenn nachts einer meine Terassentür einschlagen würde, hätte ich einen spontanen Infarkt und verstürbe ohne weitere Warnung.

    Oder der "Einbrecher" wäre tot. Auch spontan. Weil ihm spontan etwas Schweres mitten auf die Stirn fallen würde...

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