Sonntag, 15. August 2010

Das Gute an Tagen, wo man "voll eins in die Fresse bekommt" ...

... ist die Chance, noch mal in sich zu gehen - dabei den einen oder anderen verloren geglaubten Zahn wiederzufinden ... - und zu denken, dass man sich übrigens genau so mag, wie man ist.

Ich weiß nicht, ist es die Ü40, die bei mir zum absoluten Dramenunwillen geführt hat?

Sobald mir Absichten unterstellt werden, die ich nicht habe, neige ich mittlerweile dazu, "das Revier" weiträumig zu räumen und Brombeeren zu pflücken.

Das reduziert mein Umfeld nachhaltig auf Menschen, die Besseres zu tun haben, als mir irgendwelchen Scheiß zu unterstellen.
Den Nachteil daran habe ich noch nicht so recht erkannt.

Angst vor Einsamkeit habe ich auch nicht, denn ich kann Kaffee kochen, habe einen rabenschwarzen Humor und die passend wunderbar dreckige Lache.

Back to the Brombeeren ...

Kommentare:

  1. Unglaublich gut auf den Punkt gebracht! Ich bin anscheinend doch nicht allein mit diesem Phänomen beschäftigt ;). You made my day :)

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  2. Ich gebe zu, ich gehe sogar noch weiter. Ich verkrümle mich auch dann, wenn jemand meine "Friede-Freude-Eierkuchen-Heile Welt-Laune" (die ich an den meisten Tagen im Jahr habe) madig machen will...

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:)