Montag, 18. Januar 2010

Die mit der Nase tippt ...


An Tagen wie heute bin ich gerne davon überzeugt, dass manche Stunden viel kürzer sind als andere.
Oder war ich wegen der Sonne heute einfach viel zu lange mit Coffee im Wald?
Ist doch einfach zu schön, wenn der Schnee so glitzert.
Und wirklich jammern muss ich auch nicht.
Die Steuerunterlagen habe ich heute doch in angemessenen Bandbreiten losgeschickt, Futter für meine Welpen ist für Morgen vorgekocht und dann habe ich auch noch dafür gesorgt, dass Tigger eine Woche länger bei uns bleibt.
Theo und Luna verlassen uns schon dieses Wochenende, aber Tigger erst nächsten Freitag.
Und wer jetzt grübelt, wer Tigger ist:
na, der braune Welpen.
Ganz kurz wollte ich aufmucksen, dass das doch ein Labbi ist und keine Streifen hat, aber wer selbst eine Hündin namens Coffee und eine Katze namens Sushi hat, sollte bei der Namenswahl anderer auch Toleranz beweisen.
Und so heißt er nun Tigger und ich weiß auch schon, welches der Kissen er mitbekommt.
Die Extra-Woche mit Geschwistern und Mutter muss sein, denn er kommt in einen bisher hundelosen Haushalt und sollte noch eine Woche Geschwister-Raufereien und -Schmusereien mitnehmen.
Außerdem ist Coffee eine Ausnahmemami unter den Hündinnen und lässt die Meute weiterhin geduldig an ihre Zitzen.
Was die Welpen angeht, wird derzeit viel und lautstark gerauft.
Eine Zeitschrift wird unter wütendem Geknurre und Gekläffe umgehend zu Konfetti verarbeitet.
Dabei wird aber ununterbrochen freudigst gewedelt und wenn sie dann alle gleichzeitig müde sind, stapeln sie sich wieder unter meinen Stuhl und zwischen meine Füße.
Der Lärmpegel in den Spielstunden ist heftig - so etwas wie ein Telefon oder ein Rauchmelder ist nicht zu hören und ob mein Sohn tatsächlich zwischendurch Schlagzeug geübt hat, weiß ich auch nicht.
Ich bin sehr gespannt, ob man ab Sonntag merkt, dass dann zwei Welpen weniger "an Bord" sind.



Ach ja ...
Der Garten:
sind die Welpen anfangs noch schön auf der Terrasse geblieben, toben sie mittlerweile bis in den Vorgarten, so dass ich sie nicht mehr ganz so sorglos laufen lassen kann, denn vom Vorgarten ist der Schritt auf die Straße nicht mehr so weit.
Glücklicherweise eine Straße die lediglich die Briefträgerin und unsere Nachbarn befahren.
Allesamt sehr tierlieb und die Nachbarn sind zukünftige Welpen-Besitzer, was sie schon zusätzlich Vorsicht walten lässt.
Dennoch habe ich heute den Zugang in den Vorgarten neben dem Schuppen gesperrt.
Mit Feuereifer.
Als ich fertig war, schaute ich mich nach den Welpen um - und fand sie im Vorgarten.
Man kann sich schon veräppelt fühlen von den Süßen.
Bevor der Schnee kam, hatten wir damit begonnen, eine kleine Terrasse für meinen Strandkorb zu mauern. Die noch nicht verlegten Steine habe ich dann auch noch zur Welpen-Blockade eingesetzt.
Die Welpen fanden das ganz toll.
Nicht weiter hinderlich, denn so einen Ziegel kann man ganz locker beiseite schieben, wenn man zu siebt und jung ist ...
Für heute gab ich mich geschlagen - morgen ist auch noch ein Tag.
Als ich in die Kate kam, waren dort 2 Welpen mit meinem Handy samt Ladekabel beschäftigt, während Knut, unser künftiger Zweithund das Katzenfutter plünderte und Luna mit einem meiner Hausschuhe in den Garten hopste.
Vorher hatte sie - oder irgendwer - noch ein kleines Pfützchen hinterlassen, wie ich mit dem freien Fuß feststellen durfte.
Ein Sack Flöhe dürfte wie Wellnesswochenende sein, verglichen mit 7 lebensfrohen Labbis und ihrer Mami.

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