Freitag, 14. August 2009

Büsum ...

Das Grauen hat einen Namen.
Hier in der Kante heißt es weder Düsseldorf noch Bergheim, sondern Büsum.
Und hier ist man mit seinem Grauen eher geschickt und hat es an den allerhintersten Zipfel hinter die Kohlfelder gepappt.
Ich weiß nicht recht, wie sie es hinbekommen, aber sie schaffen es tatsächlich, dass ein Großteil der Touristen sich freiwillig dort einsperren lässt, statt überall im Norden herumzuwuseln und den Großen Vorteil dieser Gegend: die Menschenleere - zu versauen.
Nein, ganz brav fahren die Touristen an allen schönen Flecken des Nordens vorbei und lassen sich in Büsum dann ausnehmen wie die Weihnachtsgänse.
Ich weiß das.
Ich war eben dort und habe Freunde besucht, die naja, als Touristen hier sind und dem Lockruf Büsums folgten.
Faszinierend.
Dort ist es voll, alles ist teuer - man muss 3,- Euro zahlen um in den Schlamm zu kommen, wo das Meer gerade nicht ist - und das I-Tüpfelchen ist die unnatürliche Häufung von gebräunten Männern in überteuerten Autos und rosa Hemden.
Gruselig.
Nun denn, ich bin entronnen!

1 Kommentar:

  1. das finde ich ja auch höchst ärgerlich, dass kleine kassenhäuschen am deich stehen, damit man einen blick auf's meer werfen kann. hatten wir in cuxhaven vor jahren auch. unfassbar...

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