Mittwoch, 29. Juli 2009

"Marie-Therese Saint-Aubin"

Ich überschreibe mit diesem Namen, damit ich ihn nicht vergesse.
Das muss ich erst einmal eine Weile sacken lassen ...
hach ...
Gestern waren wir in Lübeck.
Zwischen hier und Lübeck ist ein neues Stück Autobahn fertig geworden, was ganz nett ist, weil man nun schneller nach Lübeck kommt, aber andererseits schneidet es einem ein wenig ins Herz, wenn TomTom etwas verwirrt mitten durch Grün und Grün und noch mehr Grün irrt.
Soviel ungestörtes Grün auf einem Bildschirm und nun mittendrin eine Autobahn und hm, nach Lübeck ist man vorher doch auch ganz gut gekommen.
Bevor ich hier kläglich ein "Karl der Käfer" anstimme, zurück nach Lübeck und "Marie-Therese Saint-Aubin" und die Hüx-Straße, die noch mein Ruin sein wird, denn dort und in den Parallelstraßen gibt es Handwerk, Kunsthandwerk und Ausgesuchtes.
Während sich meine Nichte durch die "Breite Straße" Lübecks wühlte und von einer Boutique in die andere warf, ließen wir uns nach und nach vom Handwerk verführen.
Bei einer Weberin angelangt, erschien es mir mittlerweile vollkommen richtig, dass ein einzelnes Stuhlkissen 150,- Euro kosten sollte und man beim Kauf von 4 Stuhlkissen einen üppigen Rabatt von 15,- Euro je Kissen erhielt.
Gekauft habe ich keines, denn ein kleines Glöckchen erinnerte mich rechtzeitig daran, dass ich Kinder habe. Kinder, die solche Kissen mal eben mit in den Garten nehmen und dort vergessen.
Oh, und einen Hund. Einen Hund, dessen Fantasie schier unbegrenzte Möglichkeiten bietet, gute Gründe zu finden, kräftig in ein solches Kissen zu beißen und es ein klitzekleinwenig zu schütteln. Und noch mal ... ups ... toll, was aus so einem Kissen so alles herauskommt.
Ach ja, und Kinder, die gerne Frühstück hätten ... und Mittagessen ... und neue Schuhe ... und einen verfressenen Hund ... nein, wundervolle, handgewebte Stuhlkissen sind was für Dinks - die brauchen auch weniger davon ... (sagt man das noch? Double Income no Kids? (+no Labrador Retriever???))
Das Glöckchen bimmelte auch in dem Handarbeitsgeschäft, in dem ich "Marie-Therese Saint-Aubin" entdeckte. Stickvorlagen.
Wunderschön.
(Das Glöckchen war übrigens im Dauerbetrieb ...)
Minimalistisch - müsste eigentlich schnell gestickt sein, was "Marie-Therese Saint-Aubin" so einfällt. Auf weißem Stoff müsste man lediglich oft vernähen und neu ansetzen.
Wunderschön.
Das Katzenbuch von ihr führte zu einem tiefen "Haben wollen!", aber ich habe überlegt, wie lange ich schon nicht mehr gestickt habe.
Hm, "Marie-Therese Saint-Aubin" wäre ein guter Grund, damit wieder zu beginnen.
Wie gesagt, ich lasse das mal sacken ...

Ansonsten bin ich groggy.
Total ...
Meine unermüdliche Nichte erkundet den Norden und ich bin der Chauffeur.
Montag waren wir am Hundestrand in Eckernförde.
Coffee war nahezu ununterbrochen im Wasser und ich blöder Weise nahezu ununterbrochen in der Sonne.
Die tief dankbare Nichte ist nun tiefbraun und ihr Repertoire in Sachen witzige Bemerkungen über sonnenbrandige Tanten schier unerschöpflich.
Pah!
Gestern Abend waren wir - wo wir doch eh schon in der Nähe waren - dann gleich auch noch am Timmendorfer Strand.
Auch nett.
Morgen Abend reisen sie wieder ab.
Mir schweben 10 Tage Schlaf vor ...
Morgen hole ich Oliver wieder aus seinem Zeltcamp ab.
Vergesst das mit den 10 Tagen Schlaf ...

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