Samstag, 25. Juli 2009

dreckige Wäsche ...

Bei Flensburg angekommen, habe ich Oliver gestern trockene Hosen, T-Shirts und Unterhosen mitgebracht. Am Telefon hatten wir zuvor ausgemacht, dass er alles herauslegt, was dreckig und nass ist, damit ich das dann schon mal wieder mitnehme.
Ok, das war mein Wunsch am Telefon.
Seine Wünsche bezogen sich neben der trockenen Wäsche - eher gesagt: weit vor der trockenen Wäsche - auf mehr Naschis, Getränke mit hohem Ungesundfaktor (immerhin noch ohne Alkohol) und einer Taschengeldaufstockung.
Da es in Strömen regnete, als wir im Zeltcamp eintrafen, und dort Kinder waren, die Ball spielten, lief die Übergabe des Wäschekorbes eher nebenbei ab.
Will sagen, ich drückte Oliver den Wäschekorb in die Hände und rettete dann meine Schwester, die von Coffee über das Spielfeld gezerrt wurde, weil - Ball!
Oliver füllte den Wäschekorb und stellte ihn wieder in den Kofferraum.
Soeben habe ich die Waschmaschine angeschmissen und ich vermeide es, mich irgendwie zu wundern, nach welchen Gesichtspunkten mein Sohn seine Dreckwäsche aussortiert hat.
Wenn ich das richtig sehe, hat er mir all seine Jacken mitgegeben und einen Strumpf.
Die Jacken sind allesamt sauber und eindeutig ungetragen - aber klatschnass.
Der Strumpf war dreckig und klatschnass.
Nun dreht sich alles in der Waschmaschine und ich wundere mich weiterhin nicht.
Nö.

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