Freitag, 17. Juli 2009

Christopher Moore ...

... hat mir mit seinem Buch "Fool" einen bösen Streich gespielt.
Nicht, dass das Buch nicht gut ist, nur kann ich es leider nicht lesen, denn absolut stimmig, ist es derb.
Es geht um einen Hofnarren aus dem Mittelalter und schon aus anderen Büchern weiß ich, dass das Mittelalter nicht unbedingt meins gewesen wäre.
Christopher Moore scheint die gleichen Bücher gelesen zu haben und was er zu Papier brachte, führt zu einer ähnlichen Reaktion, wie das Charlotte Roche Hörbuch "Feuchtgebiete".
Ich mag Charlotte Roche - höhö, den Vortrag über die Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern habe ich bis auf ein Kreislauf-Schwächeln, das mit einem großen, kostenlosen Glas Cola behoben werden konnte, ganz gut weggesteckt, aber die Feuchtgebiete habe ich genau von Itzehoe bis daheim ausgehalten und dann nie weiter.
Ich dachte, nach dem schockierenden Anfang ginge es harmloser weiter, aber als ich daheim aus dem Auto stieg, juckte mein Intimbereich heftig und überhaupt musste ich duschen - gründlich und lange.
Es ist ein absolutes Erlebnis, wie Charlottes liebes kleines Stimmchen die ekligsten Dinge berichtet. Ich bin nicht prüde. Hätte sie es mit 3 Surflehrern gleichzeitig getrieben und evtl. auch noch deren Müttern, hätte ich mir vermutlich auch noch den Rest angehört, aber Hömma! sich auf einer öffentlichen Toilette hinsetzen? Hinsetzen? Auf die Klobrille?
Welche Frau tut denn so etwas Widerwärtiges?
Frauen machen auf öffentlichen Toiletten Skigymnastik, weshalb die Klobrillen auch so übel aussehen, dass Frauen auf öffentlichen Toiletten Abfahrtsläufe trainieren müssen.
Irgendeine von uns hat mal damit angefangen und nun gibt es kein Zurück mehr!
Das dürfte bereits genetisch veranlagt sein ...
Ähm, Christopher Moore ...
Ok, es geht derb zu.
Es wird nicht nur ununterbrochen gefurzt, gerülpst und herumgepoppt, sondern - und da steige ich dann wieder aus - Wände scheinen grundsätzlich gerade mit Sperma vollgekleckert zu sein.
Ich weiß nicht, was das über mich aussagt, aber die Schilderung großer, ungewaschener Schwachköpfe, die große Mengen Spermas an Wände spritzen, lässt mich unweigerlich nach einem anderen Buch greifen.
(nach einem wo Sperma dort landet, wo es hingehört: in kleinen, handlichen Kondomen und es hat eher von gutgebauten Surflehrern zu stammen!)
Ähm, auch falsch.
Ich habe umgehend zum nächsten Kate Connor Roman gegriffen - mittlerweile bin ich in Pretty Dämon angelangt.
Das ist meine Welt.
Stuart küsst Kate einmal leidenschaftlich. Kate ist nicht abgeneigt. Das Kapitel endet.
Nächstes Kapitel beginnt, Kate ist etwas müde, bricht eine Plastikschippe entzwei und rammt den scharfkantigen Stiel mitten in das Auge eines Dämonen.

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