Dienstag, 9. Juni 2009

Der verbotene Ort von Fred Vargas

Seit einigen Tagen schmökere ich mich durch einen Vampirroman ganz anderer Art.
Als hätte Fred Vargas den Vampir-Trend aufgenommen, geht sie aber komplett anders an das Thema heran. Komplett, total und absolut anders.
Keine toughen shoppingsüchtigen Frauchen weit und breit.
Mist, nach diesem Adamsberg werde ich für die seichte Kost erst einmal verloren sein.
Wer Fred Vargas noch nicht kennt, hat Glück, denn ihm steht gleich ein ganzer Stapel Bücher mit immenser Sogkraft zur Verfügung, die ich alle schon verschlungen habe.
Das Gute an Fred Vargas - unter anderem - aber ist, dass sie noch lebt und mit noch vielen Romanen zu rechnen ist. Und ich auch keine Verschleißerscheinungen an ihrem Schreibstil entdecke.
Ihr Adamsberg verbraucht sich nicht, so wie die Kommissare von Martha Grimes oder Elisabeth George, die immer depressiver und unglaubwürdiger werden.
Seine Fälle sind grausam, im Hintergrund brodelt die Intrigen-Küche gegen ihn, seine Freunde sind nicht immer nur gut und dank seiner Wirkung auf Frauen (und seinem Problem mit Nähe ...) tauchen aus seiner Vergangenheit einige Überraschungen auf.
Aber alles lesbar uns spannend und das Grauen wird als Tatsache geschildert, wobei auf Details verzichtet wird, die auf meinen Magen schlügen.
Aber nicht falsch verstehen, mein Magen erträgt so einiges ... :)
Hach ja, ich habe nur noch 2 Kapitel.
Der Mörder selbst ist gefasst, aber nun gilt es noch einige Intrigen zu klären, Wogen zu glätten, den armen Leser wieder sanft auf eine längere Wartezeit vorzubereiten, bis es ein Wiedersehen gibt ...
Der verbotene Ort von Fred Vargas

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Bitte zumindest mit einem Vor- oder Spitznamen signieren.
:)