Dienstag, 3. März 2009

Mieses Karma

Ich fand das Buch wirklich witzig und habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Nach der letzten Seite fühlte ich mich aber irgendwie verarscht, denn das Ende war echt blöd.
Überhaupt fiel mir auf, dass einfach vieles fehlte.
ZB war nie wieder erwähnt worden, dass sie ihre Auszeichnung mit nacktem Hintern entgegengenommen hatte - es wirkte wie ein im nachhinein eingefügter Gag.
Und Casanova, dessen Geschichte die ganze Zeit am Rande mitlief und den Leser interessierte, wurde mit einer Fußnote ins Happyend geklatscht. Ich fühle mich um einige Seiten betrogen, in denen Nina ihm begegnet und und und ...
Naja und dass Kim also nun einfach in Marias Körper wieder die Mama ist ... unbefriedigend ...
Die Aufsätze meine Sohnes enden gelegentlich so, wenn er auf der Uhr sieht, dass in Kürze sein geliebtes "Achtung Kontrolle" beginnt und so möchte ich auch diesem Autoren gerne sagen: "ja, bis hierher sehr schön und morgen überarbeitest du dann aber in Ruhe noch mal den Schluss, damit du dir deine Geschichte damit nicht versaust"

1 Kommentar:

  1. Mieses Karma liegt noch im Zimmer meiner Tochter, deswegen habe ich den "Nachfolger" "Jesus liebt mich" zuerst gelesen. Hätte ich doch mal auf die Amazon-Kritik geachtet. Anscheinend kann hat der Autor gute Ideen, kann sie aber nicht vollständig umsetzen, schade ... (auch um das Geld ...)

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