Samstag, 5. Dezember 2009

Eigentlich ...










... wollte ich heute ja verraten, welcher Welp nun was ist und was er mittlerweile wiegt, aber ... ich habe beim Notieren des Geschlechts versagt.
Immerhin starre ich nicht mehr auf den Bauchnabel

und grüble, sondern habe mittlerweile heraus, welche Körperregionen mir das Geschlecht verraten, aber ich habe beim Notieren gepatzt, weil ich für Weibchen ein W notierte, für Männchen ein M und für Mädchen ein M.
...
Sicher ist, der Gartenzwerg ist ein weibliches Mädchen - jawohl!
Und die Schokoprinzessin ein verfressener Rüde.
Bei den Blondinen sind einige Rüden und einige Mädels, basta ...
Für den nächsten Wiegegang brauche ich eine neue Schüssel, denn diese ist heute schon voll.
Was das Gewicht angeht, hat der Gartenzwerg die Führung wieder übernommen:
Sie kommt auf stolze 877 Gramm.
Der Schokoprinzessin liegt bei 868 Gramm und meine gesammelten Blondinen liegen zwischen 720 und 862 Gramm, wobei es nun 2 Blondies gibt, die unter 800 Gramm sind: 720 und 740 Gramm.
Ich habe ein Auge drauf, aber angesichts der prallen Bäuche kein wirklich besorgtes.
Mittlerweile entwickeln die Kleinen so ihre Eigenheiten.
In Ansätzen.
Der Gartenzwerg zB robbt entschlossen von dannen, wenn sie satt ist und schläft gerne sonstwo ein, während der Schokoprinzessin im Kampf um den ergiebigsten Nippel erstaunlich zielstrebig vorgeht. Ich habe ihn prompt zweimal gewogen, denn Gartenzwerg ist zwar eine laut krakelende Nervensäge, sobald sie aufwacht und keinen Nippel zwischen den Lippen hat, aber sie haut sich die Wampe dann recht unauffällig voll.
Überhaupt kommt langsam mehr Bewegung in die Moloch.
In kleinen Ansätzen gibt es nun mehr als Nippelsuche, Trinken und wieder Einschlafen.
Gelegentlich sieht man einen Welpen genüsslich herumrollen oder einen Geschwisterbauch ohne Nippelsuche ablecken.
Aber nur kurz - Nippelsuche oder Einschlafen/Schlafen sind immer noch die Hauptlebensinhalte - gefolgt von Trinken.
Gartenzwerg erkenne ich mittlerweile an der Stimme - ihre neue Angewohnheit, zum Einschlafen von dannen zu robben, lässt ihr Stimmchen noch viel öfter ertönen, denn beim Erwachen wäre sie wohl doch gerne in der Nähe von irgendwem. (oder der Quelle ...)
Coffee interessiert sich weiterhin nicht im Geringsten für das Gefiepe.
Sie interessiert sich mittlerweile eher für den gelben Sack mit dem grünen Punkt drin ... und sobald sie den "geöffnet" hat, wühlt sie in Windeseile alle Katzenfutterdosen heraus, schleppt sie in die Moloch und leckt sie hingebungsvoll leer.

Ihr Frauchen, diese Spaßbremse, benutzt seither die Bretter und sperrt sie des Nachts zu ihren Welpen, jawohl ...
Auch macht Coffee keinerlei Anstalten, ihre Welpen durch die Gegend zu schleppen.
Sie leckt sie hingebungsvoll und oft ab und wenn das Welp zu arg zappelt, patscht sie ihm energisch eine Pfote auf den Bauch, aber das ist es dann auch.
Wenn mich das Gefiepe bei der Arbeit stört und ich sie in die Moloch schicke, setzt sie einen unschuldigen Blick auf und legt sich mit ergebenem Seufzen hin.
Das Fiepen geht dann oft unvermindert weiter und mittlerweile gucke ich schon gar nicht mehr, sondern knurre nur ein futterentzugsversprechendes: "Umdrehen!", denn Madame hat sich dann mit dem Rücken zu ihrer hungrigen Brut gelegt.
Den Tierarzt habe ich übrigens nicht mehr angerufen, aber Freunden stelle ich die eine oder andere eher dämliche Frage.
Wie zB die, ob ich irgendwann einmal beifüttern muss.

Ja, muss ich ...
Und ja, stimmt, ich habe mich herzlich wenig auf die Welpen vorbereitet, denn ganz ganz ehrlich:
so niedlich sie sind, sie machen verdammt viel Krach und stellen hier unser Leben auf den Kopf.
Wenn man das alles vorher weiß, entscheidet man sich evtl. gegen Welpen und wie schade wäre das denn?
So habe ich meine Vorbereitungen darauf beschränkt, einen potenten, reinrassigen Deckrüden zu organisieren und dann abzuwarten.
Sobald der Spaß mit dem Beifüttern beginnt, wird vermutlich unser Bedarf an Duftsprays steigen ...
Was Leute angeht, die den Welpen mal ein neues Zuhause bieten, bin ich definitiv noch nicht auf der Suche, da ich keinen dabei haben möchte, der auf verzweifelter Suche nach einem Weihnachtsgeschenk einen Welpen(-Gutschein) verschenkt.
Und ich erzähle auch jedem, wieviel Schaden Coffee im ersten Lebensjahr durch "kräftig Durchkauen - komplettes Auffressen" angerichtet hat, wieviel Dreck sie uns in die Bude schleppt, da sie keinem Tümpel, keiner Pfütze, keinem wie auch immer gearteten flüssigen Etwas widerstehen kann, egal wonach und wie stark es "duftet" und am Tag doch so ihre 3 ausgedehnten Spaziergänge (und Schwimmgelegenheiten) braucht.
Wer Hefte wie "schöner Wohnen" liest, braucht keinen Labrador Retriever.
Wirklich nicht!
Wer robust wohnt und einen immer fröhlichen, immer freundlichen und meist irgendwie matschigen Hund sucht, der Kinder, Nachbarn, Postboten und eigentlich die ganze Welt und das ganze Leben liebt, und beim Füttern nein sagen kann, der ist mit einem Labrador gut bedient.
Ach so - für das Futter braucht man einen gut verschließbaren Raum.
Neckische Futtertonnen halten einen Labrador nicht auf. Nicht lange.
Und eine geleerte Futtertonne sättigt einen Labrador auch nicht lange.

Achso - manchen auch wichtig: Coffee zB ist nicht treu!
Sie liebt uns alle und Euch auch.
Wer einen Hund sucht, der nur ihn liebt, ist mit einem Labrador auch nicht immer gut bedient.
Ich persönlich weiß Coffees Begeisterungsfähigkeit sehr zu schätzen, da wir sie auch mal für ein Wochenende in andere Hände (Freunde, Tierhotel) geben können und sie dort absolut nicht leidet, uns also nicht vermisst oder gar das Futter verweigert.
(ich kann mir keine Situation vorstellen, in der ein Labbi nicht fressen könnte ...)

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